Das Tarawih-Gebet ist das freiwillige Nachtgebet im Ramadan, das Muslime auf der ganzen Welt gemeinsam verrichten. Viele deutschsprachige Muslime fragen sich jedoch, wie sie es richtig ausführen, wie viele Einheiten sie beten sollen und welche spirituelle Tiefe dahintersteckt. Dieser Leitfaden beantwortet Ihre Fragen klar und praxisnah – von der Gebetsmethode bis zur Bedeutung der arabischen Rezitation.
Inhaltsverzeichnis
Wie verrichtet man das Tarawih-Gebet?
Das Tarawih-Gebet wird in Paaren von zwei Rak’at (Gebetseinheiten) verrichtet, ähnlich wie das Pflichtgebet, jedoch mit längeren Rezitationen und Ruhepausen. Es beginnt nach dem ‚Ischa-Gebet und kann bis zur Morgendämmerung dauern. Die korrekte Ausführung erfordert Aufmerksamkeit für die Schritte und die Gemeinschaft mit dem Imam.

Die Gebetsmethode Schritt für Schritt
Nach dem ‚Ischa-Gebet und einem kurzen Abstand tritt der Vorbeter (Imam) vor und beginnt das Tarawih mit dem Takbir (Allahu akbar). Die Betenden folgen ihm in jeder Bewegung: Aufrichtung, Verbeugung (Ruku‘), Niederwerfung (Sujud) und Sitzposition. Nach jeweils zwei Rak’at spricht der Imam den Friedensgruß (Salam) nach rechts und links.
Wie sind die Ruhepausen zwischen den Einheiten?
Nach jeweils vier Rak’at (also nach zwei Salam) wird eine kurze Pause eingelegt, die sogenannte Tarwiha. Während dieser Pause können die Betenden Bittgebete sprechen, den Lobpreis Allahs (Tasbih) verrichten oder sich leise ausruhen. Diese Pausen geben dem Tarawih seinen Namen und helfen, neue Kraft für die weiteren Einheiten zu sammeln.
Wie wird der gesamte Koran im Tarawih rezitiert?
Viele Moscheen haben die Tradition, den gesamten Koran im Laufe des Ramadans im Tarawih zu rezitieren (Chatm al-Quran). Der Imam teilt den Koran in 30 etwa gleiche Teile (Juz‘) ein und rezitiert jede Nacht einen Teil. So hören die Betenden den gesamten Koran innerhalb eines Monats – eine besondere Gelegenheit zur spirituellen Einkehr und Reflexion.
Wie viele Rak’at hat das Tarawih-Gebet?
Die Anzahl der Rak’at im Tarawih-Gebet ist eine häufig gestellte Frage, da sie in verschiedenen Moscheen unterschiedlich gehandhabt wird. Grundsätzlich gibt es zwei verbreitete Überlieferungen: acht oder zwanzig Rak’at, beide gestützt auf die Praxis der Gefährten des Propheten ﷺ. Die folgende Tabelle zeigt die Unterschiede in den Rechtsschulen:
| Rechtsschule | Anzahl der Rak’at | Hauptargument |
| Hanafiten | 20 Rak’at | Praxis von Umar und den Gefährten in Medina |
| Malikiten | 36 oder 20 Rak’at | Anpassung an die medinensische Tradition |
| Schafi’iten | 20 Rak’at | Konsens der Gelehrten nach der Gefährtenzeit |
| Hanbaliten | 20 Rak’at | Überlieferung von Ahmad ibn Hanbal |
| Einige Gelehrte | 8 Rak’at | Anlehnung an die Praxis des Propheten ﷺ |
Die übliche Anzahl: 8 oder 20 Rak’at?
Die Mehrheit der Moscheen weltweit folgt der Anzahl von 20 Rak’at, da sie auf die Anordnung des Kalifen Umar ibn al-Chattab zurückgeht und von den Gefährten einhellig angenommen wurde. Die Überlieferung von 8 Rak’at stützt sich auf die Praxis des Propheten ﷺ, der jedoch aus Sorge, es könnte zur Pflicht werden, nicht regelmäßig in der Gemeinschaft betete. Beide Zahlen sind rechtlich zulässig und gelten als Sunna.
Warum unterscheidet sich die Anzahl in den Moscheen?
Die Unterschiede resultieren aus verschiedenen Überlieferungen und der Auslegung der Rechtsgelehrten. In einigen Moscheen wird aus Platzgründen oder um die Gemeinschaft nicht zu überfordern, eine kürzere Anzahl gewählt. Andere Moscheen halten an der längeren Tradition fest, um mehr Koranrezitation zu ermöglichen. Wichtig ist, dass alle Varianten ihre Berechtigung haben.
Gibt es eine festgelegte Anzahl, die nicht überschritten werden darf?
Nein, es gibt keine feste Obergrenze. Einige Gefährten und frühere Gelehrte beteten sogar mehr als 20 Rak’at, um die Nacht im Gebet zu verbringen. Entscheidend ist die Qualität des Gebets und die innere Hingabe, nicht die bloße Anzahl. Wer mehr beten möchte, kann nach dem Tarawih weitere freiwillige Gebete anschließen.
Mehr lesen: Wie verrichtet man Qiyam al-Layl?
Was ist das Tarawih-Gebet einfach erklärt?
Tarawih ist das nächtliche Ramadan-Gebet, das Muslime nach dem Abendgebet verrichten, um Allah näherzukommen und den Koran zu hören. Es ist keine Pflicht, aber eine stark betonte Sunna des Propheten ﷺ, die mit großen Belohnungen verbunden ist.
Definition des Tarawih-Gebets
Sprachlich leitet sich „Tarawih“ von „Tarwiha“ ab, was „Ruhepause“ bedeutet. Fachlich bezeichnet es die in den Ramadan-Nächten verrichteten Gebete, die in der Gemeinschaft oder allein gebetet werden können. Es gehört zum Qiyam al-Layl (Nachtgebet) und ist eines der hervorragendsten Werke im Ramadan.
Warum heißt es Tarawih?
Der Name kommt von den Ruhepausen, die nach jeweils vier Rak’at eingelegt werden. In diesen Pausen können die Betenden Kraft schöpfen, Bittgebete sprechen oder den Imam lobpreisen. Diese Praxis machte das Gebet in der Gemeinschaft angenehmer und ermöglichte längere Nächte voller Andacht.
Wann betete der Prophet ﷺ es zum ersten Mal?
Der Prophet ﷺ betete das Tarawih in der Gemeinschaft in der Moschee, jedoch nur an wenigen Nächten, damit es nicht zur Pflicht erhoben würde. Er sagte: „Ich fürchtete, es könnte euch zur Pflicht gemacht werden.“ Nach seinem Tod versammelte Umar ibn al-Chattab die Muslime wieder hinter einem Imam und belebte diese Sunna.
Wann beginnt die Zeit für Tarawih und wann endet sie?
Die Zeit des Tarawih-Gebets beginnt unmittelbar nach dem ‚Ischa-Gebet und dauert bis zum Eintritt der Morgendämmerung (Fadschr). Innerhalb dieses Zeitfensters kann das Gebet zu jedem Zeitpunkt verrichtet werden, wobei die erste Nachtstunde nach ‚Ischa als bevorzugt gilt.
Beginn nach dem ‚Ischa-Gebet
Das Tarawih wird erst nach dem verpflichtenden ‚Ischa-Gebet gebetet. Es ist nicht zulässig, es vorher zu verrichten. In der Praxis folgt direkt nach ‚Ischa eine kurze Pause, dann beginnt der Imam mit dem Tarawih. Wer ‚Ischa in der Moschee betet, kann direkt anschließend am Tarawih teilnehmen.
Ende vor der Morgendämmerung
Die Zeit endet mit dem Anbruch der Morgendämmerung. Wer die letzten Rak’at vor dem Fadschr betet, sollte darauf achten, dass das Witr-Gebet (ungerade Anzahl) vor der Morgendämmerung abgeschlossen ist. Viele Moscheen beenden das Tarawih etwa eine Stunde vor Suhur.
Darf man Tarawih nach dem Suhur beten?
Nein, nach der Morgendämmerung ist keine Tarawih mehr zulässig. Wer in der letzten Nachthälfte aufsteht, kann stattdessen das Tahajjud-Gebet verrichten, das ebenfalls zum Qiyam al-Layl gehört. Tarawih ist speziell an die Zeit nach ‚Ischa gebunden.
Ist Tarawih Pflicht oder Sunna?
Das Tarawih-Gebet ist nach einhelliger Meinung der Gelehrten keine Pflicht (Fard), sondern eine stark betonte Sunna (Sunna mu’akkada). Der Prophet ﷺ ermutigte dazu, ohne es zur Pflicht zu erklären. Wer es verrichtet, erhält große Belohnung, wer es unterlässt, begeht keine Sünde.
Die Rechtsurteile in den vier Rechtsschulen
Alle vier Rechtsschulen (Hanafi, Maliki, Schafi’i, Hanbali) stufen das Tarawih als Sunna ein. Imam Abu Hanifa sagte: „Das Tarawih ist eine bestätigte Sunna, und das Unterlassen ist verpönt, aber nicht sündhaft.“ Imam Malik betonte die Gemeinschaftspraxis in Medina als Grundlage. Die Schafi’iten und Hanbaliten sehen es als individuell empfohlen.
Unterschied zwischen Tarawih, Qiyam und Tahajjud
Qiyam al-Layl ist der Oberbegriff für alle Nachtgebete. Tarawih ist das Qiyam speziell im Ramadan nach ‚Ischa. Tahajjud ist das Gebet in der letzten Nachthälfte nach dem Schlaf. Beide sind freiwillig, aber Tahajjud gilt als höherwertig, da es in der Stille der Nacht verrichtet wird.
Was passiert, wenn man es absichtlich verlässt?
Da es keine Pflicht ist, gibt es keine Sünde für das Unterlassen. Allerdings entgeht demjenigen eine große Belohnung und die Gelegenheit, die Nächte des Ramadan in Anbetung zu verbringen. Die Gelehrten empfehlen dringend, es zu verrichten, besonders in der Gemeinschaft.
Mehr lesen: Entdecken Sie Tahajjud Salah und seine Vorteile
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Jetzt anmeldenWas sind die Vorzüge des Tarawih-Gebets?
Das Tarawih-Gebet birgt immense Vorzüge, die in den authentischen Überlieferungen genannt werden. Es ist eine Quelle der Vergebung, der Nähe zu Allah und der spirituellen Reinigung.
Vergebung der Sünden und Befreiung vom Höllenfeuer
Der Prophet ﷺ sagte: „Wer den Ramadan im Glauben und in Erwartung der Belohnung betend verbringt, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben.“ (Überliefert von al-Buchari). Dies schließt das Tarawih-Gebet ein, da es den größten Teil des Qiyam im Ramadan ausmacht.
Das Beten der Qadr-Nacht
Die Qadr-Nacht ist besser als tausend Monate. Wer in dieser Nacht im Gebet verbringt, erhält die Belohnung von mehr als 83 Jahren Anbetung. Das Tarawih in den letzten zehn Nächten erhöht die Chance, diese gesegnete Nacht zu erreichen.
Das Hören des gesamten Korans
Viele Muslime nutzen das Tarawih, um den gesamten Koran zu hören. Dies ist eine einzigartige Gelegenheit, die Offenbarung in ihrem vollen Umfang zu erleben und über ihre Botschaft nachzudenken. Allah sagt:
﴿شَهْرُ رَمَضَانَ الَّذِي أُنزِلَ فِيهِ الْقُرْآنُ هُدًى لِّلنَّاسِ وَبَيِّنَاتٍ مِّنَ الْهُدَىٰ وَالْفُرْقَانِ﴾
Schahru ramadana alladhi unzila fihi al-qur’anu hudan li-n-nasi wa bayyinatin mina al-huda wa al-furqan
„Der Monat Ramadan ist es, in dem der Quran als Rechtleitung für die Menschen herabgesandt wurde und als klare Beweise der Rechtleitung und der Unterscheidung.“ (Al-Baqara: 185)

Was rezitiert der Imam im Tarawih-Gebet?
Die Rezitation im Tarawih ist länger als in den Pflichtgebeten. Der Imam wählt Passagen aus dem Koran, die üblicherweise in der Reihenfolge der Suren rezitiert werden, um den gesamten Koran im Monat zu vollenden.
Tägliche Rezitation eines Juz‘
In den meisten Moscheen wird jeden Tag ein Juz‘ (etwa 20 Seiten) rezitiert, sodass der Koran am Ende des Ramadans vollständig gehört wurde. Der Imam beginnt mit der ersten Sure und arbeitet sich bis zur letzten vor. So lernen die Betenden den Koran in seiner Gesamtheit kennen.
Kurze Suren in den letzten Rak’at
In den letzten Rak’at des Tarawih, besonders nach der Hälfte des Monats, rezitieren Imame oft kürzere Suren, um die Gemeinschaft nicht zu überfordern. Dies gibt den Betenden die Möglichkeit, bekannte Passagen zu hören und sich auf das Witr-Gebet vorzubereiten.
Muss ich den gesamten Koran mit dem Imam abschließen?
Es ist keine Pflicht, aber es ist empfehlenswert. Wer nicht die gesamte Nacht durchhalten kann, darf auch früher gehen. Das Hören des gesamten Korans ist jedoch eine große Gnade, und viele Muslime bemühen sich, zumindest an den Wochenenden länger zu bleiben.

Wird Tarawih in der Gemeinschaft oder allein gebetet?
Das Tarawih kann sowohl in der Gemeinschaft als auch allein verrichtet werden. Die Gemeinschaft in der Moschee ist jedoch vorzuziehen, da sie die Einheit der Muslime stärkt und die Belohnung vervielfacht.
Vorzug der Gemeinschaft in der Moschee
Der Prophet ﷺ betete das Tarawih in der Gemeinschaft und sagte: „Wer mit dem Imam betet, bis er geht, dem wird die Belohnung einer ganzen Nacht angerechnet.“ (Überliefert von at-Tirmidhi). Die Gemeinschaft verbindet die Herzen und schafft eine besondere Atmosphäre der Andacht.
Das Urteil über das Beten zu Hause
Das Beten zu Hause ist ebenfalls gültig und kann für Frauen, Kranke oder Menschen mit weitem Weg eine Erleichterung sein. Wer zu Hause betet, sollte jedoch die gleiche Sorgfalt und Konzentration aufbringen wie in der Moschee.
Was, wenn ich einige Rak’at hinter dem Imam verpasse?
Wer später zur Moschee kommt, betet das, was er vom Tarawih mitbekommt, und ergänzt die fehlenden Rak’at nach dem Salam des Imams. Es ist auch erlaubt, mit dem Imam das Witr zu beten, auch wenn man Teile des Tarawih verpasst hat.
Was ist der Unterschied zwischen Tarawih und Tahajjud?
Viele Muslime verwechseln Tarawih mit Tahajjud. Beide sind Nachtgebete, aber sie unterscheiden sich in Zeit und Zweck.
Die Zeit beider Gebete
Tarawih wird nach ‚Ischa in der ersten Nachthälfte gebetet, während Tahajjud in der letzten Nachthälfte nach einer Schlafphase verrichtet wird. Tahajjud ist das Gebet derjenigen, die aufstehen, um Allah in der Stille der Nacht anzurufen.
Anzahl der Rak’at und die Art der Ausführung
Tarawih hat eine feste Struktur mit Ruhepausen und wird oft in der Gemeinschaft gebetet. Tahajjud wird individuell verrichtet, mit beliebig vielen Rak’at, meist zwei oder vier, und endet mit dem Witr. Beide können kombiniert werden.
Sind es zwei getrennte Gebete oder ein einziges?
Es sind zwei eigenständige Gebete mit unterschiedlichen Zeiten und Absichten. Wer in der ersten Nacht Tarawih betet und später aufsteht, kann zusätzlich Tahajjud beten. Das Witr wird nur einmal in der Nacht verrichtet, entweder am Ende des Tarawih oder nach Tahajjud.
Was tun bei Müdigkeit während des Tarawih?
Müdigkeit ist besonders in der zweiten Monatshälfte eine häufige Herausforderung. Die Scharia bietet Erleichterungen, um die Qualität des Gebets zu bewahren.
Sitzen und Ausruhen
Wer während des Stehens müde wird, darf sich im Gebet hinsetzen und die Rezitation im Sitzen fortsetzen. Auch kurze Pausen zwischen den Rak’at sind erlaubt. Der Prophet ﷺ sagte: „Wenn einer von euch müde wird, soll er sich setzen.“ (Überliefert von Abu Dawud).
Reduzierung der Rak’at
Es ist besser, weniger Rak’at mit Konzentration zu beten als viele mit Unachtsamkeit. Wer erschöpft ist, kann nur acht oder zehn Rak’at beten und dann nach Hause gehen. Die Absicht und Hingabe zählen mehr als die Anzahl.
Einen Teil mit dem Imam beten und dann gehen
Viele Moscheen bieten das Tarawih in Abschnitten an. Man kann die ersten Rak’at mitbeten und dann gehen, wenn die Müdigkeit überhandnimmt. Der Prophet ﷺ sagte: „Die Belohnung wird für das angerechnet, was man mit dem Imam gebetet hat.“

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Fazit
Das Tarawih-Gebet ist eine der schönsten und spirituellsten Traditionen im Ramadan. Es bietet eine einzigartige Gelegenheit, die Beziehung zu Allah zu stärken, den Koran zu verinnerlichen und innere Ruhe zu finden. Unabhängig davon, ob Sie 8 oder 20 Rak’at beten, in der Moschee oder zu Hause – das Wichtigste ist die aufrichtige Absicht und die Hingabe im Gebet. Nutzen Sie diese gesegneten Nächte, um spirituell zu wachsen und die immense Belohnung dieses Monats zu erlangen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
1. Muss ich das Tarawih-Gebet nachholen, wenn ich es verpasst habe?
Nein, das Tarawih-Gebet ist eine stark betonte Sunna (freiwillig) und keine Pflicht. Wenn Sie es an einem Abend verpassen – sei es aus Müdigkeit oder Zeitmangel –, müssen Sie es nicht am nächsten Tag nachholen.
2. Darf ich beim Tarawih-Gebet aus dem Koran ablesen?
Ja, besonders wenn Sie alleine oder zu Hause beten, ist es nach Ansicht vieler Gelehrter erlaubt, aus dem Koran (Mushaf) oder vom Smartphone abzulesen. Dies ist eine gute Möglichkeit, längere Suren zu rezitieren, auch wenn man sie nicht auswendig gelernt hat.
3. Ist es für Frauen besser, das Tarawih-Gebet in der Moschee oder zu Hause zu beten?
Frauen sind in der Moschee herzlich willkommen, und das gemeinsame Gebet dort ist eine wunderschöne spirituelle Erfahrung. Es ist ihnen jedoch auch erlaubt und laut Überlieferungen ebenso verdienstvoll, das Gebet in der Ruhe des eigenen Zuhauses zu verrichten. Beide Wege bringen großen Segen.